Am Anfang

In Nagold sollte am 11.Juli 1995 .eine Straßengalerie stattfin-den. .Der Kunstkreis Oberes Nagoldtal e.V. veranstaltete die-se .seit 8 Jahren nun zum zweiten Mal. In der direkten Umge-bung des "Turms" in der Altstadt Nagolds sollten die üblichen Stände. aufgebaut werden. .Dies war der Anlass., ein Projekt mit. großformatigen. ZWISCHENBILDern .aus Textilien zu be-ginnen. Sie sollten über der Fußgängerzone zwischen jeweils zwei Gebäuden aufgehängt werden.

Die Überraschung

Bald.sollte .ich .zwei unerwarteten .Ereignissen. in die Augen schauen:......................................................................... Die Hoffnung, Banken für die finanzielle Unterstützung zu ge-winnen, wurde. begraben. Direkte Sponsoringsangebote wur-den ausgeschlagen........................................................ Von .den. Gesetzen .der Statik. wurde. ich überwältigt. Wenn man. ein. Stahlseil mit. z. B. 40 Kilo belastet., entstehen Zug-kräfte, von ca. 800 Kg an den .Seilenden.!. Einerseits .gibt es keine. Dübel., die eine .solche .Kraft .aushalten, andererseits konnte .mir. kein .Architekt .eine. Garantie .geben., dass das Dachgebälk diesen Zugkräften standhalten würde... .

Nun folgt ein kleiner Modellversuch:................................ Wie gesagt, sollten diese ZWISCHENBILDer aus Textilien be-stehen.. Ich nahm .Handtuchrollen .der .Firma Schumm .aus Murrhardt. Um das zusätzliche Gewicht des Stoffes bei Nässe durch Regen zu ermitteln, durchnässte ich eine Rolle. Sie hat-te das 4-fache Gewicht .einer trockenen Rolle.. Multiplizieren wir 800 Kg mit dem Faktor 4, entsteht eine zu Kraft von 3200 kg pro Seilende. ............................................................ Nun, ich wollte die Altstadt nicht abräumen… .

Kunstprojekte von Waury